Zwischenspiel 2021

ZMF-2021-schwarz

Unser Zwischenspiel 2021 auf der Freispielrampe 

Standort auf Google maps

Nach dem Motto "Zwischenspiel 2021 - don't stop the music" bleiben wir auch im Sommer 2021 nicht still. Ein Wochenende musikalisches Programm - ein Zwischenspiel - auf einem Teil unserer Zirkuszelt-Tribüne im Hof unseres langjährigen Partners Tecstage. 

Unter der Wahrung der geltenden Bestimmungen und Regelungen präsentieren wir drei Programmpunkte, die es sonst auch auf dem "normalen" ZMF gibt: 

Die Jugendkulturnacht, ein Konzert mit RasgaRasga und eine Sonntagsmatinee.

Was das Publikum mitbringen sollte: Gute Laune und Lust auf Musik!

Mehr Infos zur Freispielrampe.

 

Wichtige Infos:

  • Für alle Abende gilt die 3G-Regelung: Zugang nur mit Getestet-, Geimpft-, Genesenen-Nachweis! Eine Testmöglichkeit ist vor Ort eingerichtet.
    Registrierung für die Tests hier für Freitag, Samstag, Sonntag.
  • Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt. Achtet daher auf angemessene Kleidung.
  • Für ein kleines gastronomisches Angebot vor Ort ist gesorgt.
  • Erworbene Tickets können nicht zurückgegeben werden.
  • Es können nur Plätze in den entsprechenden Gruppierungen gebucht werden.
  • Zusammenhängende Stühle dürfen nur von Personen besetzt werden, die nicht unter die Kontaktbeschränkungen fallen
  • Speisen und Getränke dürfen nur am Platz konsumiert werden

Weitere Infos zum Hygienekonzept gibt es hier.

 

 

23. Juli - 19 Uhr - Jugendkulturnacht

JuKuNa

In Kooperation mit dem kubez im Jugendbildungswerk präsentiert das ZMF die Jugendkulturnacht 2021. Seit vielen Jahren ist sie wichtiger Teil des Festival-Rahmenprogramms und zeigt ein buntes Programm von und für Jugendliche. 

Der Förderkreis Freiburger Musikfestival e. V. veranstaltet und unterstützt das Programm im Bereich der Kulturellen Bildung und fördert die Jugendkulturnacht 2021 sowie die Klassikmatinee maßgeblich. 

Programmübersicht:

19.30 Uhr Finnian Cole

Der 13-jährige ist ein wahres Musiktalent. Gerade erst hat er beim Songwriting-Wettbewerb der Popakademie Baden-Württemberg den SONGS Youngster Award erhalten.

20.10 Uhr Lilly-Freyja

Singer-Songwriterin präsentiert mit ihrer ausdrucksstarken Stimme Songs aus ihrem Repertoire und begleitet sich selbst an der Gitarre.

20.50 Uhr Chiara

Sie beschreibt sich selbst als leidenschaftliche Musikerin - und das hört man! Sie singt und spielt an der Gitarre hauptsächlich klassische Rock-Cover.

21.30 Uhr Lea

Letztes Jahr hat sie bei Multitracks Session teilgenommen und in dem Kontext einen Song produziert. Singer-Songwriterin

22.215 Uhr LEO

LEO ist eine junge Band aus Freiburg, die jazzigen Pop von ruhiger, gefühlvoller Blues-Musik bis hin zu rhythmischem Funk spielt

23.15 Uhr WILLMAN 

Hinter dem Freiburger Duo WILLMAN stecken Julia Lauber (22) und Felix Birsner (27). Sie schreibt die Texte und singt, er ist Schlagzeuger und Produzent. Gemeinsam erschaffen sie Worte, die im Kopf bleiben und Melodien, die das Herz berühren.

 

Wichtig: Spontanes Vorbeikommen möglich - Kapazität begrenzt! Vor Ort werden die Kontaktdaten erfasst. Denkt an die 3G-Regelung! Eine Testmöglichkeit ist vor Ort eingerichtet.

 

 

24. Juli - 20 Uhr - RasgaRasga

RasgaRasga

RasgaRasga sind pure Energie. Sechs musikalische Grenzgänger*innen, zwölf Instrumente, vier Sprachen und ein Feuerwerk aus Emotionen – einer Stromschnelle gleich tragen RasgaRasga ihr Publikum an einen bunten, glitzernden Ort. Einen Ort des Sich-Fallenlassens, des Miteinanders und des Moments.

Mit ihrem neuen Programm „Aperitif“ zelebrieren RasgaRasga ihren eigenen Stil populärer Musik mit immer spannenden neuen Genreverschmelzungen und transkulturellen Einflüssen. Mitten in der Pandemie kreativ geworden, drücken sie in der kommenden Veröffentlichung ihren Herzschlag, ihre Stimmungen und Gefühle aus: mal euphorisch ausbrechend und dann wieder hypnotisch monoton, mal melancholisch weit, um dann wieder energisch nach vorne zu treiben. Dabei entwickeln die sechs Musiker*innen einen Sog, der das Publikum mitreißt und auf die Tanzfläche zieht.

Vor fünf Jahren wurde auf einem Hof in Frankreich der Grundstein für den heutigen Erfolg der Band gelegt: Sechs Freunde, die sich bereits seit der Schulzeit kennen, beschlossen, gemeinsam nach Köln zu ziehen um sich dort für ihr Herzensprojekt RasgaRasga voll auf die Musik zu konzentrieren. Mit „Hafen Fleur“ entstand ein Album, das für musikalische Vielfalt, Dynamik, Spielfreude, und den neuen Anfang der Band in Köln steht – mit Erfolg: »Hafen Fleur«, schaffte es auf die Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik (3/2018), beim Creole-Wettbewerb (9/2019) belegten RasgaRasga mit Charme und einem umjubelten Konzert den ersten Platz. Die anschließende, noch laufende Konzert-Förderung des Landesmusikrates NRW wird für das neue Programm noch komplettiert durch eine Album- Förderung der Initiative Musik.

Neu angekommen in der RasgaRasga- Familie ist Sängerin Daria Assmus. Seit Herbst 2020 ist sie Teil des kreativen Schaffensprozesses, und trägt die Band mit ihrer facettenreichen, direkten Stimme und bezwingender Energie. Die Texte von Daria werden in ihrer Vielfalt durch die Musik gespiegelt. Auf Englisch, Deutsch, Spanisch oder Französisch – mit neuer Stimme und noch mehr neuen Instrumenten gehen RasgaRasga ihren Weg der musikalischen Grenzüberschreitung konsequent weiter und bringen Lebensfreude und Farbe auf die Bühne.
 

RasgaRasga sind: 
Daria Assmus – Gesang, Akkordeon 
Lukas Fischer – Trompete, Bellfront, Bassposaune 
Jonas Krause – Geige, Posaune, Gesang 
Benedikt Fischer – Gitarre, Banjo, Gesang 
Gregor Brändle – Bass, Gesang 
Felix Kuthe – Schlagzeug 
 

Tickets hier entlang!

 

Hier Registrierung für den Schnelltest vor Ort.

 

 

25. Juli - 11 Uhr - Sonntagsmatinee

25. Juli Matinee

Bach & Dvořák meet Tango & ElectroClassicPopRock

Seit Anbeginn des ZMF ist das Klassikprogramm wichtiger Bestandteil des Festivals. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Bei der diesjährigen Matinee präsentieren wir ein außergewöhnliches Programm von Dvořák bis Tango mit  Anne Katharina Schreiber (Violine, Freiburger Barockorchester), Carola Bauer-Scheidt (Violine), Lotta Suvanto (Violine und Viola), Philine Lembeck (Violoncello), Volker Rausenberger (Akkordeon), der Band Exil46 und dem argentinischen Gitarrenduo mit Martin Bermudez und Lucas Novak:

 

"Tohuwabohu"

  • Antonin Dvořák: Bagatellen op. 47 (1878)                                                
    für 2 Violinen, Violoncello, Harmonium (Akkordeon)
  • Finnische Tangos

Zum Programm:

To-hu-wa-bo-hu, Substantiv, Neutrum
Synonyme: Anarchie, Chaos, Durcheinander, Gewirr, Konfusion, Planlosigkeit, Tumult, Unordnung, Verwirrung, Wirrwarr;
Gehoben: Wirrnis, Wirrsal
Bildungssprachlich: Desorganisation
Umgangssprachlich: Kladderadatsch, Kuddelmuddel, Salat
Bayrisch, Österreichisch umgangssprachlich: Ramasuri
Umgangssprachlich, meist abwertend: Mischmasch
Abwertend: Lotterwirtschaft, Wust Salopp
abwertend: Saustall
Norddeutsch: Schurrmurr

aus: Duden, Wörterbuch

Dvořáks Bagatellen Op. 47 für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium. Von ihm erst „Malickosti“ (Kleinigkeiten) genannt, sind sie für einen Freundeskreis geschrieben, in dem er selber oft Harmonium spielte. In unter zwei Wochen komponiert, passt dazu das Zitat seines Verleger Simrock – dass Dvořák Melodien aus dem Ärmel schütteln konnte. Hier ist das wunderschöne Hauptthema angelehnt an ein tschechisches Volkslied.

Der folkloristische rote Faden führt weiter nach Finnland, wo der finnische Tango mittlerweile fester Bestandteil der Kultur ist. Wie der Tango nach Finnland kam, ist dabei umstritten – kam er Anfang des 20. Jahrhunderts aus Argentinien? Oder ist es doch so, wie Aki Kaurismäki behauptet – dass gar nicht Argentinier den Tango im 19. Jahrhundert erfunden haben, sondern finnische Bauern, die damit Wölfe abschrecken wollten und erst Jahrzehnte später finnische Seeleute die Klage-Musik nach Südamerika gebracht haben? Wie auch immer – wodurch sich der finnische Tango besonders auszeichnet beschreibt die finnische Komponistin Kaija Saariaho: „... Man sollte nicht erwarten, dass der finnische Tango noch viel mit dem argentinischen gemeinsam hat – alles was im argentinischen Tango feurig, stark und schnell ist, ist im finnischen ersetzt durch Traurigkeit, Sehnsucht und tiefe Sorgen. (...) Finnen sind sehr schüchtern – und viele Liebespaare haben sich beim finnischen Tango das erste Mal berührt, vielleicht ist der finnische Tango deshalb mit soviel Nostalgie verbunden...“

Gewirr – fröhliches, nostalgisches, melancholisches, hoffnungs- und schwungvolles – soll sich auch im Programm widerspiegeln; die Zeit und Welt reflektierend, in der wir momentan leben.

Agnes Dorwarth: „wollt ihr’s wissen? wer babba sagt, muss auch tohuwabohuubaba sagen, selbst wenn Brahms es nicht gewollt hätte. Und es tut tot, dass wir otto im boot haben, wie sollten wir die wirrnis sonst verstehen? oohaha, die liebe zum schurrmurr nimmt überhand, aber wie soll man sich nur darin zurechtfinden?“

Die Ausführenden:

Anne Katharina Schreiber – Violine
Carola Bauer-Scheidt – Violine
Lotta Suvanto – Violine und Viola
Philine Lembeck – Violoncello
Volker Rausenberger – Akkordeon

 

Exil46

2 Streicherinnen treffen auf 2 Schlagzeuger. Friederike Hess-Gagnon (E-Geige) und Dina Fortuna (E-Cello) rocken gemeinsam mit dem Percussionisten Timo Stegmüller und Drummer Tilman Collmer. 

Die Band entstand 2014 aus dem Philharmonischen Orchester Freiburg und spielte ihr erstes Konzert bei einer England Tournee des Theater Freiburgs. Im gleichen Jahr nahm Exil46 eine Demo-CD auf. 2016 folgt die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums „On the way“, welches durchweg begeisterte Reviews bekam. So schrieb zum Beispiel Melodiva: „...sehr überraschend und sehr empfehlenswert“. 

Im November 2017 wurden Exil46 vom SWR in ihre Studios eingeladen. Das denkwürdige Konzert wurde vom SWR mitgeschnitten und ist im Juni 2018 als CD erschienen („Exil46 LIVE“). 

Auch diese CD bekam ausschliesslich positive Reviews. Bei ihren Auftritten begeistern Exil46 ihr Publikum quer durch alle Genres mit professioneller Bühnenpräsenz und Spaß, der sich sofort auf die Zuhörer überträgt. So schreibt die Badische Zeitung: „... und wie schon auf Tonträger , so begeistert das Quartett auch bei seinem Live-Act mit einem Amalgam aus Rock, Klassik, Elektronik und sicher Folk.“ 

2020 spielten sie die Schauspielmusik bei „Das kalte Herz“ am Theater Freiburg (Wiederaufnahme Herbst 2021). 2021 entstand eine CD Produktion für Naxos mit „On the wings behind the door“ von F.Bollon, welcher dieses Stück für die Band schrieb. 

Ruhige, von der Klassik inspirierte Passagen wechseln sich mit treibenden Rhythmen und coolen Breaks. Die Band lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken – zu raffiniert sind ihre Songs. Fernab vom Rock-Einerlei gibt es viele Kostbarkeiten zu entdecken. Exil46 hat sich mit dieser spannenden Mischung erfolgreich zwischen alle Stühle gesetzt. Welcome to Exil46…

 

Tickets hier erhältlich.

 

Hier Registrierung für den Schnelltest vor Ort.

 

Danke:

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